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geschrieben von Eva Lisges NABU SiWi tritt Netzwerk gegen A4 bei
An vielen Stellen regt sich jedoch Widerstand. Initiativen und Verbände, die sich gegen die aktuelle Straßenplanung aussprechen, haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Dabei ist der Widerstand gegen die geplante Bundesfernstraße keinesfalls gleichzusetzen mit einer Ablehnung jeglicher Verbesserung der Verkehrsanbindung, beispielsweise durch einen Ausbau vorhandener Straßen.
Das Netzwerk „Gegen A4“ hat sich am 09. Mai gegründet, erste Aktion war die Pflanzung einer Widerstandseiche in Hatzfeld-Biebighausen. Zwischenzeitlich hat das Netzwerk eine Resolution verabschiedet, die zahlreiche Bürgerinitiativen, Naturschutzverbände und Aktionsgemeinschaften unterzeichnet haben. Hierin fordern die unterzeichnenden Organisationen und Initiativen die Bundesregierung, die Landesregierungen von Hessen und NRW sowie die Kommunalpolitiker auf, alle Planungen der genannten Bundesfernstraße sofort einzustellen. Argumente sind neben dem Klima-, Natur- und Umweltschutz auch die Gesundheit des Menschen im Planungskorridor. Die Schaffung oder Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Region durch den Bau der Fernstraße wird argumentativ in Frage gestellt bzw. widerlegt.
Stellungnahme der Naturschutzverbände
Am 27.05.09 hat in Frankenberg ein Scoping-Termin zur Bundesfernstraßenplanung von Kreuztal bis Hattenbach stattgefunden. Im Nachgang zu diesem Termin wurden durch das Landesbüro der Naturschutzverbände Hinweise aus Sicht der Naturschutzverbände zusammengestellt, in welche die Informationen und Vorab-Stellungnahmen der örtlichen Naturschutzverbände eingearbeitet wurden. Diese Zusammenstellung ist hier einsehbar.
Weitere Informationen: www.a4-nein.de .
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