Ein Traum von Baum

NABU Siegen-Wittgenstein bittet um Meldung ausdrucksstarker Bäume

 

In unseren Ortschaften und Städten im Kreis Siegen-Wittgenstein gibt es echte Baumschönheiten. Sie fallen sofort durch ihre imposante Größe und Schönheit ins Auge. Oft stehen sie an Ortseingängen und Grenzen, auf Marktplätzen oder auch auf privatem Grund.

 

Zurzeit wird die Naturdenkmal-Verordnung des Kreises Siegen-Wittgenstein neu verfasst. Dies ist eine gute Gelegenheit ortsbildprägende, besondere Bäume in die Liste der Naturdenkmale aufzunehmen.  Als Naturdenkmale werden "Einzelschöpfungen der Natur" betrachtet, die aus "wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, lndeskundlichen oder erdgeschichtlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit unter Schutz gestellt" werden. Dies können Einzelbäume oder Baumgruppen sein.

Vor allem alte, große Einzelbäume erfüllen vielfältige Funktionen. In Städten verbessern sie das Kleinklima, spenden Schatten, sorgen für Kühlung und eine höhere Luftfeuchte. Dies wird gerade in Zeiten des Klimawandels mit zu erwartenden höheren Temperaturen in den Innenstädten immer wichtiger. Sie fungieren als Staubfilter und bieten vielen Tieren Lebensraum, Nahrung, Verstecke und Nistmöglichkeiten.

                                                                                                                                        Ortbildprägende Eiche in Siegen-Trupbach,

die als Naturdenkmal ausgewiesen ist.

 

Daher ruft der NABU Siegen-Wittgenstein alle Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Aktion „Ein Traum von Baum“ mitzumachen und uns den Standort und ein Bild ihres „Lieblingsbaumes“ zu schicken. Diese Charakterbäume müssen innerorts stehen, nicht außerhalb der Ortschaften. Bitte schicken Sie uns Ihre Angaben zum Lieblingsbaum an die folgende E-Mail-Adresse: masemper@freenet.de.

Wir leiten Ihre Baumbilder und Standortangaben an die Untere Naturschutzbehörde weiter. Diese entscheidet, ob ihr Baum die Kriterien eines Naturdenkmales erfüllt. Der NABU bedankt sich für die Mithilfe!

 

  

Text: Klaudia Witte, 17.05.21

Fotos: Martin Wiedemann