Für Mensch und Natur

Willkommen beim NABU Siegen-Wittgenstein

 

Hier finden Sie viele Informationen rund um Natur und Umwelt, unseren Veranstaltungskalender sowie einen Überblick über unsere Ziele und Aktivitäten im Artikel „Wir im NABU“. 

 

Wir freuen uns über Menschen, die sich im Naturschutz engagieren möchten - Sie finden Informationen unter "Mitmachen"!


2. Tag der Biologischen Vielfalt in SiWi

Am Sonntag, 7. Oktober 2018, lädt die Universität Siegen gemeinsam mit einer Reihe von Kooperationspartnern - darunter auch der NABU Siegen-Wittgenstein - zum 2. Tag der Biologischen Vielfalt ins Wetterbachtal bei Burbach-Holzhausen ein.


 Viel zu entdecken gibt es im landschaftlich reizvollen Wetterbachtal.                                    Fotos: Eva Lisges, Juni 2018

Ein Rundweg führt durch das Gebiet, an dem Weg laden Stationen ein, die heimische Natur zu erleben und näher kennen zu lernen. Ein Schwerpunktthema ist in diesem Jahr die Streuobstwiese. Ein Kinderprogramm macht die Veranstaltung auch für Familien sehr attraktiv. Nähere Informationen finden Sie unter www.biovielfalt-siwi.de.

 

Den Veranstaltungsflyer können Sie herunterladen:

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Veranstaltungsflyer zum 2. Tag der Biologischen Vielfalt in Siegen-Wittgenstein, Burbach-Holzhausen
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Natur-Tipp

Der Dukatenfeuerfalter

Dukatenfeuerfalter auf Orangerotem Habichtskraut

                              Dukatenfeuerfalter auf Orangerotem Habichtskraut                                Foto: Felix Riedel

Der Dukatenfeuerfalter, Lycaena virgaureae, ist eine gefährdete Tagfalterart und mit seinem leuchtenden Kupferrot einer der schönsten Schmetterlinge hierzulande.

In Bad Berleburg fliegt der sehr prächtige Schmetterling (im Foto das Männchen) von Rinderweiden und Schafweiden zum Beispiel um den Hof Mühlbach herum sogar in Gärten ein. Hier saugt der Falter an orangerotem Habichtskraut in einem Garten in der Trufterhainstraße.

Von Natur aus besiedelt der Dukatenfalter eher Waldlichtungen und Waldränder. Weiterlesen


Amselsterben durch Usutu-Virus

NABU bittet Bevölkerung wieder um Mithilfe

                                                                                                                                                        Foto: Hendrik Wölper

Ein Vogelsterben, das durch das  tropische Usutu-Virus ausgelöst wird, wurde in Deutschland erstmals im Jahr 2011 festgestellt. Das durch Stechmücken übertragene Virus breitet sich seit dem weiter über Deutschland aus. In den letzten Wochen wurden viele Verdachtsfälle bekannt, typischerweise tritt das durch Usutu-Viren ausgelöste Vogelsterben vor allem im Spätsommer auf. Da Amseln am weitaus häufigsten betroffen sind, spricht man auch von Amselsterben.

 

Infizierte Vögel wirken offensichtlich krank und apathisch, flüchten nicht und sterben innerhalb weniger Tage. Um die Ausbreitung des Virus verfolgen und die Folgen der für Deutschland neuen Krankheit abschätzen zu können, ist es wichtig, möglichst viele Verdachtsfälle im Labor zu bestätigen. NABU und Tropenmediziner bitten daher die Bevölkerung, Verdachtsfälle zu melden und verendete Tiere einzusenden.

Nähere Informationen finden Sie unter www.nabu.de/usutu-melden.

 


Auszeichnung Schwalbenfreundliches Haus

Familie Klingelhöfer-Weil aus Bad Laasphe-Banfe erhielt vom NABU für ihr Engagement im Schwalbenschutz die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus". 


Viele junge Schwalben sind schon bei Familie Klingelhöfer-Weil nach erfolgreichen Bruten ausgeflogen. Die Familie  freut sich über die Anerkennung.                                                                                                                                             Fotos: Christa Schmeltzer

 

Im Stall fühlen sich die Rauchschwalben wohl, außen am Haus die Mehlschwalben. Mehr als 10 Naturnester gibt es hier, außerdem hat die Familie Kunstnester aufgehängt, um die Schwalben weiter zu unterstützen.

 

Schwalben sind in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen, die Veränderungen in der Landwirtschaft und der Mangel an Nistmöglichkeiten spielen hierbei eine Rolle. Lesen Sie mehr über Schwalben, die Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" und was Sie selbst für den Schwalbenschutz tun können, auf der Seite des NABU Siegen-Wittgenstein und der des NABU NRW


XXL-Biene gesucht

Männchen der Blauen Holzbiene, aufgenommen in Burbach-Würgendorf     Foto: Michaela Zinke

Männchen der Blauen Holzbiene, aufgenommen in Burbach-Würgendorf     Foto: Michaela Zinke

Die Blaue Holzbiene breitet sich seit vielen Jahren wieder nach Norden aus. Die Biene, die etwa so groß wie eine Hummelkönigin ist, kam bis in die vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts bei Eiserfeld vor. Im Verlauf vieler nasskalter Sommer ist sie vermutlich in den fünfziger oder sechziger Jahre bei uns ausgestorben.

Aufgrund der warmen Sommer der letzten 20 Jahre hat die Blaue Holzbiene ihr Areal wieder weit nach Norden verschoben und kommt heute bis Osnabrück vor. Ein Nachweis bei uns war also nur eine Frage der Zeit. Und so erreichte mich Anfang des Jahres ein Foto von Frau Michaela Zinke aus Würgendorf, das eine Holzbiene zeigt. Das Tier konnte sie im vergangenen Jahr in ihrem Garten fotografieren. Bei dem Tier handelt es sich um ein Männchen.

 

Um weitere Angaben zur Verbreitung der Holzbiene zu erfahren freue ich mich über weitere Meldungen.

 

Markus Fuhrmann 

Streuobstbestand in Richstein ausgezeichnet

NEU: Das Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW ist online!

Auch der Streuobstbestand in Richstein wird hier vorgestellt: www.streuobstwiesen-nrw.de

Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW zeichnet ersten vorbildlichen Streuobstbestand im Sieger- und Sauerland aus - Plakette geht an den NABU Siegen-Wittgenstein für die Streuobstwiese in Bad Berleburg-Richstein.

Im Bild v.l.n.r.: Beate Göbel, Streuobstwiesenpädagogin, Jens Lehmann, Geschäftsführer und Initiator der Obstwiesenanlage, Helga Düben, 1. Vorsitzende, Michael Düben, Naturschutzreferent, diese vier Personen vom NABU Siegen-Wittgenstein; Michael Sittler, Ortsvorsteher Richstein, Lothar Menn, Kreislandwirt, Sevil Yildirim, Projektkoordinatorin Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW.                                                                                  Foto: NABU SiWi

Kartierer zur Erfassung der Streuobstflächen in NRW gesucht

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft. Doch genaue Angaben darüber, wie viele Obstwiesen es in Nordrhein-Westfalen überhaupt gibt, liegen bisher nicht vor. 

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Handy-Sammelstelle jetzt auch in Bad Berleburg

Handys gehören nicht in den Hausmüll - und sind dafür auch viel zu schade!

Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können. Der NABU sammelt die ausgedienten Handys und erhält für jedes Gerät 1,60 Euro, die in die Renaturierung der Havel investiert werden.

Foto: NABU / Eva Lisges       

Neben den bereits seit längerem bestehenden Sammelstellen, insbesondere in vielen Rathäusern im Kreisgebiet, können die Alt-Handys nun auch im Bürgerbüro der Stadt Bad Berleburg, Poststraße 42, abgegeben werden. Lesen Sie mehr.


Neue Funde der Gehörnten Mauerbiene

In der letzten März-Woche schickte NABU-Mitglied Armin Dreisbach aus Siegen-Weidenau mehrere Bilder der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) an Markus Fuhrmann, Insektenspezialist aus Kreuztal.

Gehörnte Mauerbiene. Das linke Bild zeigt, mit weißem Gesicht, das Männchen, auf dem rechten Bild befindet sich die Dame.                                                                                                                                                                                      Fotos: Armin Dreisbach

 

Die Wildbiene scheine demnach, so Fuhrmann, von Eichen bis nach Siegen verbreitet zu sein. Über weitere Meldungen und Fotos würde er sich sehr freuen. Darüber hinaus sei sehr interessant, inwieweit die Art auch im Einzugsgebiet der Heller vorkommt und im Flußsystem der Sieg bereits die kleineren Ortschaften besiedelt. Kontakt über info@nabu-siwi.de.


Zehn Jahre nach Kyrill....

...war das Titelthema der Mitgliederzeitschrift "Natur und Umwelt in Siegen-Wittgenstein" Augabe 2017. Darin fanden sich ein Beitrag von NABU-Mitarbeiter und Revierförster Matthias Mennekes sowie ein Kommentar von Markus Fuhrmann.

          Kyrillfläche bei Altenteich (Hilchenbach) 2016                                                                             Foto: Matthias Mennekes

Insbesondere letzterer veranlasste Diethard Altrogge, Forstamtsleiter Forstamt Siegen-Wittgenstein, und Martin Sorg, Revierleiter in der Försterei Kindelsberg, zu einem Leserbrief, in dem sie Aussagen von Markus Fuhrmann entgegentreten. Da der Umfang der Leserzuschrift den Umfang eines üblichen Leserbriefes überschreitet, wird diese, im Namen des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein, nun auf der Homepage veröffentlicht.

Lesen Sie hier die vollständige Leserzuschrift von Diethard Altrogge und Martin Sorg.

 


Zum Tod von Albrecht Belz

Vor Kurzem erhielten wir die Nachricht, dass unser Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender und langjähriges Vorstandsmitglied Albrecht Belz im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Nach seinem Lehramtstudium in Bonn zog es Albrecht Belz wieder nach Erndtebrück, damals noch Kreis Wittgenstein. Mit dem Ländchen blieb er immer eng verbunden, auch wenn sein Engagement im Naturschutz sich später natürlich auch auf das heutige Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein ausdehnte.

 

In Erndtebrück lehrte er an der Realschule die Fächer Biologie, Chemie und Englisch und als Lehrer lernte ich Albrecht kennen, als ich Anfang der siebziger Jahre die Realschule besuchte. Er war, auf jeden Fall aus der Sicht seiner Schüler, ein begnadeter Pädagoge. Sein Unterricht war niemals langweilig und er verstand es uns zu begeistern ohne sich an zu biedern. Er strahlte ganz einfach eine natürliche menschliche, wie fachliche Kompetenz aus. Möglicherweise auch sehr zum Leidwesen eher konservativer Lehrkörper beschritt er zur Gestaltung des Unterrichts oftmals auch unkonventionelle Wege. Den Songtext „Eve Of Destruction“  von Barry McGuire im Englisch-Unterricht zu verwenden, hat uns damals jedenfalls mehr motiviert als die schulamtlichen Textbooks.

 

In genau diese Zeit fiel auch die Gründung der ersten Ortsgruppe des Deutscher Bund für Vogelschutz im Kreisgebiet. Weiterlesen