Für Mensch und Natur

Willkommen beim NABU Siegen-Wittgenstein

 

Hier finden Sie viele Informationen rund um Natur und Umwelt, unseren Veranstaltungskalender sowie einen Überblick über unsere Ziele und Aktivitäten im Artikel „Wir im NABU“. 

 

Wir freuen uns über Menschen, die sich im Naturschutz engagieren möchten - Sie finden Informationen unter "Mitmachen"!


Streuobstbestand in Richstein ausgezeichnet

Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW zeichnet ersten vorbildlichen Streuobstbestand im Sieger- und Sauerland aus - Plakette geht an den NABU Siegen-Wittgenstein für die Streuobstwiese in Bad Berleburg-Richstein

Im August 2017 hat das vom Umweltministerium finanzierte „Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW“ seine Arbeit aufgenommen. Neben dem Einsatz für den Schutz, Erhalt, Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen werden zudem vorbildliche Streuobstbestände in ganz NRW als „Best-Practice“-Beispiele mit einer Plakette und Urkunde ausgezeichnet. Die erste Auszeichnung im Sieger- und Sauerland ging an den NABU Siegen-Wittgenstein. Die Plakette „Vorbildlicher Streuobstbestand“ ziert nun die vom NABU bewirtschaftete Streuobstwiese in Berleburg-Richstein.

Im Bild v.l.n.r.: Beate Göbel, Streuobstwiesenpädagogin, Jens Lehmann, Geschäftsführer und Initiator der Obstwiesenanlage, Helga Düben, 1. Vorsitzende, Michael Düben, Naturschutzreferent, diese vier Personen vom NABU Siegen-Wittgenstein; Michael Sittler, Ortsvorsteher Richstein, Lothar Menn, Kreislandwirt, Sevil Yildirim, Projektkoordinatorin Netzwerk Streuobstwiesenschutz.NRW.                   Foto: NABU SiWi

Kartierer zur Erfassung der Streuobstflächen in NRW gesucht

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Kulturlandschaft. Doch genaue Angaben darüber, wie viele Obstwiesen es in Nordrhein-Westfalen überhaupt gibt, liegen bisher nicht vor. 

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Wie schaut es wohl aus...

 

..in einem Nistkasten???

 

Alexander Fuhr hat in Dreis-Tiefenbach drei Nistkästen mit Webcams ausgestattet und man hat live Einblick in das Geschehen:

 

www.nistkasten-livestream.de


Handy-Sammelstelle jetzt auch in Bad Berleburg

Handys gehören nicht in den Hausmüll - und sind dafür auch viel zu schade!

Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, die recycelt werden können. Der NABU sammelt die ausgedienten Handys und erhält für jedes Gerät 1,60 Euro, die in die Renaturierung der Havel investiert werden.

Foto: NABU / Eva Lisges       

Neben den bereits seit längerem bestehenden Sammelstellen, insbesondere in vielen Rathäusern im Kreisgebiet, können die Alt-Handys nun auch im Bürgerbüro der Stadt Bad Berleburg, Poststraße 42, abgegeben werden. Lesen Sie mehr.


Vorstand einstimmig wiedergewählt

Bei der Mitgliederversammlung des NABU Siegen-Wittgenstein am 13.04.18 in Hilchenbach-Allenbach wurde der Vorstand des Kreisverbandes komplett und einstimmig wiedergewählt.

Der Vorstand des NABU Kreisverband Siegen-Wittgenstein (v.l.n.r.): Michael Düben, Naturschutzreferent, Thomas Müsse, 2. Vorsitzender, Jens Lehmann, Geschäftsführer, Helga Düben, 1. Vorsitzende, Manfred Semper, Kassenwart.                  Foto: NABU / Eva Lisges

Anhand von Bildern stellte Michael Düben zahlreiche Aktivitäten im Jahr 2017 vor, hier standen die vielfältigen praktischen Naturschutzarbeiten und Artenschutzmaßnahmen im Vordergrund.

Als Gast begrüßte die Versammlung Heinz Kowalski, 2. Vorsitzender des NABU NRW, der aus der Arbeit des Landesverbandes berichtete und sich bei den Aktiven vor Ort für ihr Engagement bedankte.

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Den ausführlichen Bericht über die Tätigkeiten im Jahr 2017 finden Sie hier.


Neue Funde der Gehörnten Mauerbiene

In der letzten März-Woche schickte NABU-Mitglied Armin Dreisbach aus Siegen-Weidenau mehrere Bilder der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) an Markus Fuhrmann, Insektenspezialist aus Kreuztal.

Gehörnte Mauerbiene. Das linke Bild zeigt, mit weißem Gesicht, das Männchen, auf dem rechten Bild befindet sich die Dame.                                      Fotos: Armin Dreisbach

 

Die Wildbiene scheine demnach, so Fuhrmann, von Eichen bis nach Siegen verbreitet zu sein. Über weitere Meldungen und Fotos würde er sich sehr freuen. Darüber hinaus sei sehr interessant, inwieweit die Art auch im Einzugsgebiet der Heller vorkommt und im Flußsystem der Sieg bereits die kleineren Ortschaften besiedelt. Kontakt über info@nabu-siwi.de.


Zehn Jahre nach Kyrill....

...war das Titelthema der Mitgliederzeitschrift "Natur und Umwelt in Siegen-Wittgenstein" Augabe 2017. Darin fanden sich ein Beitrag von NABU-Mitarbeiter und Revierförster Matthias Mennekes sowie ein Kommentar von Markus Fuhrmann.

          Kyrillfläche bei Altenteich (Hilchenbach) 2016        Foto: Matthias Mennekes

Insbesondere letzterer veranlasste Diethard Altrogge, Forstamtsleiter Forstamt Siegen-Wittgenstein, und Martin Sorg, Revierleiter in der Försterei Kindelsberg, zu einem Leserbrief, in dem sie Aussagen von Markus Fuhrmann entgegentreten. Da der Umfang der Leserzuschrift den Umfang eines üblichen Leserbriefes überschreitet, wird diese, im Namen des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein, nun auf der Homepage veröffentlicht.

Lesen Sie hier die vollständige Leserzuschrift von Diethard Altrogge und Martin Sorg.

 


Zum Tod von Albrecht Belz

Vor Kurzem erhielten wir die Nachricht, dass unser Gründungsmitglied, langjähriger Vorsitzender und langjähriges Vorstandsmitglied Albrecht Belz im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Nach seinem Lehramtstudium in Bonn zog es Albrecht Belz wieder nach Erndtebrück, damals noch Kreis Wittgenstein. Mit dem Ländchen blieb er immer eng verbunden, auch wenn sein Engagement im Naturschutz sich später natürlich auch auf das heutige Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein ausdehnte.

 

In Erndtebrück lehrte er an der Realschule die Fächer Biologie, Chemie und Englisch und als Lehrer lernte ich Albrecht kennen, als ich Anfang der siebziger Jahre die Realschule besuchte. Er war, auf jeden Fall aus der Sicht seiner Schüler, ein begnadeter Pädagoge. Sein Unterricht war niemals langweilig und er verstand es uns zu begeistern ohne sich an zu biedern. Er strahlte ganz einfach eine natürliche menschliche, wie fachliche Kompetenz aus. Möglicherweise auch sehr zum Leidwesen eher konservativer Lehrkörper beschritt er zur Gestaltung des Unterrichts oftmals auch unkonventionelle Wege. Den Songtext „Eve Of Destruction“  von Barry McGuire im Englisch-Unterricht zu verwenden, hat uns damals jedenfalls mehr motiviert als die schulamtlichen Textbooks.

 

In genau diese Zeit fiel auch die Gründung der ersten Ortsgruppe des Deutscher Bund für Vogelschutz im Kreisgebiet. Weiterlesen