Willkommen beim NABU Siegen-Wittgenstein

Für Mensch und Natur

 

 Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftli-

 ches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die

 lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten sowie über gute Luft, sauberes Wasser,

 gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen

unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


Natur- und Klimaschutz – Konflikte oder Einklang?

Was bringen die neuen rechtlichen Regelungen?

Klimakrise und Artensterben sind die größten Bedrohungen der Menschheit und die größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch in der Landschaft Siegen-Wittgensteins sind tiefgreifende Verände-rungen unterschiedlichster Weise zu bemerken – von verschwin-denden oder neu auftauchenden Arten über großflächige Kahl-schläge aufgrund der Trockenheit und des Borkenkäferbefalls, bis zu neuer technischer Überprägung der Landschaft durch die Errichtung von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Mit dem Klimaschutz als ein Kernanliegen des NABU wird die neue Ziel-setzung in der Bundesgesetzgebung, die Klimaneutralität früher zu erreichen und den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleu-nigen, grundsätzlich begrüßt. weiterlesen

 Foto: Julia Schneider


Wahnwindpark in Siegen-Wittgenstein

In Bad Berleburg und Erndtebrück sollen 42 Windenergieanlagen entstehen

Es steht außer Frage, dass wir die Windenergie als einen Baustein der regenerativen Energien benötigen. Aber es kommt auf den Standort an, denn eine WEA ist eine Industrieanlage. WEAs sollten auf schon versiegelten, bebauten Flächen nahe am Stromabnehmer entstehen, z.B. in Gewerbegebieten, entlang von Infrastrukturtrassen, auch in der Nähe von Wohnbebauung, aber nicht im Wald, nicht auf Kalamaitätsflächen. Durch die WEA und die entsprechenden Erschließungstrassen erfolgt eine Fragmentierung des Waldes, welche eine klimatische Störung des Ökosystems und der Kühlungsfunktion hervorruft. Wenngleich die meisten Anlagen auf Kalamitätsflächen errichtet werden sollen, sind diese die klimaresilienten Mischwälder im Kreis Siegen-Wittgenstein von morgen, wenn man sich der Verantwortung als Waldbesitzer für die Zukunft der Menschen, der Landschaft und der Natur stellt. Daher stellen WEA auch hier eine Beeinträchtigung des Klimas dar. Industrielle WEAs auf den ehemaligen Waldflächen führen zusätzlich dazu, dass die Wiederaufforstung auf den Flächen verzögert wird. Anstelle einer Stärkung der Klimaschutzfunktion des Waldes als Klimaanlage der Landschaft, Wasserspeicher und Kohlenstoffsenke sowie deren ökologischer Substanz für die gefährdete Biodiversität sollen Wälder nun als Standort für industrielle WEA herhalten. zu den Einwendungen


Der Biber hat jetzt einen Wächter

Der Biber ist nach Siegen-Wittgenstein zurückgekehrt. Seit 2020 lebt ein Biber in Kreuztal an und in der Ferndorf. Der Biber ist unser größtes Nagetier und streng geschützt. Da der Biber dämmerungs- und nachtaktiv ist, sieht man ihn zwar nicht, aber man sieht seine Spuren, die eindeutig auf seine nächtlichen Aktivitäten hinweisen. Der Biber ist ein reiner Vegetarier. Er ernährt sich von Kräutern und Stauden und Zweigen. Um an die Zweige zu gelangen, fällt er Bäume.

 

Foto: Klemens Karkow (NABU)                                                                 

Der Biber in Kreuztal hat jetzt einen Wächter. Wir freuen uns sehr, dass Chris Kühn ab jetzt ein Auge auf den Biber wirft und seine/ihre Aktivitäten dokumentiert und dem NABU besondere Vorkommnisse mitteilt.  


NABU unterstützt BUND NRW bei Klage gegen die Genehmigung des Kreises zur Verrohrung der Wending

Im Zuge des Ersatzneubaus der Talbrücke Büschergrund in Freudenberg soll ein Teil des Naturschutzgebietes „Wending und Peimbachtal“ für mehrere Jahre zugeschüt-tet und die Wending auf 90 m verrohrt werden. Hierzu hat der Kreis Siegen-Wittgenstein die wasser-rechtliche Geneh-migung erteilt, obwohl der Kreis dafür nicht zuständig ist. Gegen diese falsch ausgestellte Genehmigung klagt der BUND NRW, um beim vorliegenden Verfahren Rechts-sicherheit zu erhalten.

Die Naturschutzverbände sehen im Klageverfahren die letzte Möglichkeit Natur- und Umweltbelange durchzuset-

en, um den lang andauernden Eingriff in das Gewässer und große Teile des wertvollen Naturschutz-gebietes so schonend wie möglich zu gestalten. Die Klage der Naturschutzverbände richtet sich nicht gegen den Neubau der Talbrücke Büschergrund. Dieser ist selbstverständlich notwendig. Die Naturschutzverbände fordern jedoch die Be-rücksichtigung, Anwendung und Umsetzung geltenden Rechts, um den Eingriff in das Naturschutzgebiet für die Natur so schonend wie möglich zu gestalten.  Solche Klageverfahren sind kostspielig und wir hoffen daher auf Ihre Spende für unsere Klage! Wir sind für jede Unterstützung dankbar! weiter lesen und Link zum Spendenkonto


Der neue Artenschutz im Zeichen des Klimawandels

„Zukunftsvertrag“ - keine Zukunft für den Artenschutz

 

Eine Stellungnahme von Michael Düben

 

Lobbyisten werden von vielen demokratisch engagierten Menschen skeptisch betrachtet, da Lobbyisten versuchen, demokratische Prozesse und Entscheidungen zu beeinflussen und in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken. Meist geht es darum, möglichst großen finanziellen Nutzen und Unabhängigkeit für die Auftraggeber der Lobbyisten zu erreichen. weiterlesen


NABU mit dem WegWeiser-Preis der NRW-Stiftung geehrt

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins der NRW-Stiftung in Siegen wurde der NABU Kreisverband Siegen-Wittgenstein e.V. mit dem Ehrenamtspreis WegWeiser für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der NRW-Stiftung geehrt. Helga Düben, Ehrenvorsitzende des NABU SiWi, und Prof. Dr. Klaudia Witte, 1. Vorsitzende des NABU SiWi, nahmen den Preis strahlend entgegen.

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Natur statt Route 57

Bereits seit den achtziger Jahren wird die sogenannte Route 57 geplant.Mehr Straßen führen zu mehr Verkehr, nicht zur Minderung des Verkehrs

Der Film zeigt eindrücklich, was wir und alle nachfolgenden Generationen verlieren können.

Mehr Straßen zerschneiden zusammenhängende Naturräumen mit allen negativen Konsequenzen für die Natur und für den Menschen, denn nicht nur die Natur braucht Raum, sondern auch wir brauchen die Natur als „Rückzugsräume“ für unsere Erholung.

                                                                                                                                weiterlesen


Die Vögel des Siegerlandes

Foto: Mark A. Hase
Foto: Mark A. Hase

Aufgrund der positiven Resonanz und der großen Nachfrage hat der NABU Siegen-Wittgenstein nun die dritte Auflage des Buches "Die Vögel des Siegerlandes" herausgebracht. Im Mittelpunkt des Buches stehen die über 250 Artkapitel mit Angaben u.a. zu Verbreitung, Lebensraum, Bestand, Gefährdung und Schutz. Das Buch umfasst beinahe 800 Seiten, fast 300 Fotos, 285 Diagramme und 111 Verbreitungskarten. 

 

Das Buch kann beim NABU Siegen-Wittgenstein unter info@nabu-siwi.de oder telefonisch unter der Telefonnummer 01 72 - 2 79 50 22 bestellt werden. Der Preis beträgt 34,95 €. 

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Heide Naderer zu Gast beim NABU SiWi

Foto: Manfred Semper
Foto: Manfred Semper

 

Im November besuchte Frau Dr. Heide Naderer, Landesvorsitzende des NABU NRW, unseren Kreisverband. Anlass war zum einen die persönliche Ehrung von Helga Düben und Michael Düben durch Heide Naderer für die langjährigen Arbeiten von Helga Düben als 1. Vorsitzende des NABU SIWI und die beständige Arbeit von Michael Düben im Vorstand. Zum anderen diente das Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen der Vorstandsmitglieder und Heide Naderer. In der neuen Geschäftsstelle des NABU SIWI von links nach rechts Heide Naderer (Landesvorsitzende des NABU NRW), Michael Düben, Helga Düben und Klaudia Witte (1. Vorsitzende des NABU SIWI). Zunächst tauschten wir uns mit Heide Naderer im Raum der neuen Geschäftsstelle in

Hilchenbach über vielseitige Themen aus. weiterlesen

 


Helga und Michael Düben erhalten goldene Ehrennadel des NABU

Foto: Matthias Mennekes
Foto: Matthias Mennekes

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein am 10.09.2021 in der Bismarckhalle wurden Helga Düben und Michael Düben für ihre Jahrzehnte lange und noch andauernde Tätigkeit im NABU KV Siegen-Wittgenstein und für ihren engagierten Einsatz im Arten- und Naturschutz mit der Goldenen Ehrenurkunde und der Goldenen Ehrennadel des Naturschutzbund Deutschland e.V. geehrt.

 

Helga Düben war von 2001 bis 2020 Erste Vorsitzende des NABU-KV SiWi. Mehr lesen

 


Ein Traum von Baum

NABU SiWi bittet um Meldung ausdrucksstarker Bäume

In unseren Ortschaften und Städten im Kreis Siegen-Wittgenstein gibt es echte Baumschönheiten.

Zurzeit wird die Naturdenkmal-Verordnung des Kreises Siegen-Wittgenstein neu verfasst. Dies ist eine gute Gelegenheit ortsbild-prägende, besondere Bäume in die Liste der Naturdenkmale aufzunehmen.

Vor allem alte, große Einzelbäume erfüllen vielfältige Funktionen, wie eine Verbesserung des Kleinklimas, als  Staubfilter und nicht zuletzt als Lebensraum vieler Tiere.

 

Machen Sie mit und melden uns Ihren Lieblingsbaum, der innerhalb des Siedlungsraumes stehen soll, an die E-Mail-Adresse masemper@freenet.de.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

Foto: Martin Wiedemann


Ersetzte Mehlschwalbennisthilfen gerade rechtzeitig bezugsfertig

Foto: Jens Lehmann
Foto: Jens Lehmann

Dreizehn Mehlschwalben-Nester am Streugutbunker in Erndtebrück wurden unbrauchbar beschä-digt. Durch den Hinweis eines aufmerksamen Beob-achters, das schnelle Handeln des NABU, eine Finanz-zusage der Unteren Naturschutzbehörde und die tatkräftige Unterstützung der Straßenmeisterei wurden die Nester rasch durch neue, künstliche Nisthilfen ersetzt. Die erste Mehlschwalbe schaute bereits während der Anbringung der Nester vorbei.

Die Pressemitteilung dazu finden Sie hier.

 

                                                                     


Pressemitteilung:

Einige abgängige Fichten sollen möglichst für Nachnutzer im Wald verbleiben!

Biotopbäume in Kalamitätsflächen können wichtigen ökologischen Beitrag leisten

Durch die Kombination aus Windwurfereignissen nach Orkanen und schweren Stürmen und zwei aufeinander folgenden Jahren mit überdurchschnittlicher Trockenheit kam und kommt es auch im Kreisgebiet von Siegen-Wittgenstein zum Absterben von Waldbeständen in bisher nicht gekanntem Umfang. Vornehmlich sind bislang Fichtenbestände mittleren Alters und Fichtenalthölzer betroffen. Neben den wirtschaftlich schwerwiegenden Auswirkungen für die betroffenen Waldbesitzer und den für alle Waldbesucher mehr als deutlich erkennbaren Veränderungen des Landschaftsbildes kommt es durch die kalamitätsbedingten Zwangseinschläge der befallenen Nadelholzbestände auch zu Verlusten an Bäumen mit Greifvogelhorsten oder Bäumen mit Spechthöhlen. 

Foto: Matthias Mennekes                                                                                                                                         Mehr lesen