Hilfe für verletzte und gefährdete Tiere

 

Leider ist es gar nicht so selten, das Naturfreunde mit einem verletzten, kranken oder pflegebedürftigen Wildtier konfrontiert werden. Da ist die Zwergfledermaus, die nicht mehr fliegen kann, der untergewichtige Igel, der zum Winteranfang noch auf Nahrungssuche ist, der Sperber, der sich bei seiner halsbrecherischen Jagd an einem Hindernis verletzt hat. Zuerst sollte man in diesem Fall einen Tierarzt aufsuchen, auch bei einem festgestellten Parasitenbefall. Häufig ergibt sich aber eine Pflegebedürftigkeit bei dem Tier. Gerne möchte man helfen, aber für die richtige Pflege bedarf es Fachwissen und viel Zeit. Auch gibt es Probleme mit dem Artenschutz, denn Wildtiere dürfen normalerweise nicht einfach der Natur entnommen werden. Für diese Fälle hat Sabine Portig vom NABU eine Liste mit Ansprechpartnern zusammengestellt. Hier bekommt man Hilfe und Beratung.

 

Oft gibt es aber auch Probleme mit „Mitbewohnern“ wie Wespen, Hornissen, Bienen oder Ameisen. Auch in diesem Fall findet man auf der Liste die richtigen Ansprechpartner. Und der NABU hilft natürlich auch gerne weiter (siehe unter Kontakt ).

 

Hier können Sie die aktuelle Liste (Stand Juli 2018) der Ansprechpartner für verletzte und gefährdete Tiere im Kreis Siegen-Wittgenstein herunterladen.

 

Download
Ansprechpartner für verletzte und gefährdete Tiere im Kreis Siegen-Wittgenstein
AnsprechpartnerVerletzteTiere_SiWi_12_10
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Michael Düben, 2011


In Erndtebrück-Schameder betreibt Christian Sebening eine Fledermaus-Pflegestation. Lesen Sie mehr unter

Fledermaus gefunden - was tun? und

Erste Hilfe bei Fledermäusen.

 

Hilfe bietet auch die bundesweite NABU-Fledermaushotline

030-284984-5000   wochentags 10- 16 Uhr, Juni, Juli, August auch 19- 21 Uhr

Wochenende/Feiertage 11- 13 Uhr und 17- 19 Uhr

Weitere hilfreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Homepage in den folgenden Artikeln:


Jungtier in der Natur gefunden - was nun? 

Kleiner Igel - was nun?

Hilflose Jungvögel - was tun?